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#TERF – Trans ausschließender radikaler Feminismus

#TERF - Trans ausschließender radikaler Feminismus 1
#TERF - Trans ausschließender radikaler Feminismus 2

Rowling, Engelken, Barz, Terre des Femmes e.V.

Wie Frauen anderen Frauen ihr Frau-Sein absprechen

Sie hat den “Trans ausschließenden, radikalen Feminismus” (Trans-Exclusionary Radical Feminism) sicherlich nicht erfunden, trotzdem ist J. K. Rowling, die Autorin der “Harry Potter” Romane, offenbar für viele andere Frauen ein Vorbild. Nur so ist es zu erklären, dass sich immer mehr Frauen aus gehobeneren Positionen gegen geschlechtsvariante (transsexuelle) Frauen stellen und diese vom Schutz, der Gleichstellung und Gleichberechtigung der Frauen und Mädchen ausschließen wollen.

Dies alles gipfelt aber nun in einen trans feindlichen Angriff gegen uns geschlechtsvariante Menschen, der bösartiger nicht sein kann:

Die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, allen voran Sven Lehmann, grüner Bundestagsabgeordneter, setzten sich in den letzten Monaten vehement für ein Selbstbestimmungsgesetz für transsexuelle Frauen und Mädchen ein.

Doch sogar innerhalb der Grünen formiert sich nun Widerstand gegen den Einsatz der eigenen Bundestagsfraktion für trans Rechte. So fordert ein Antrag auf der 45. Bundesdelegiertenkonferenz, die vom 20. bis 22. November digital stattfinden wird, eine kritische Debatte über den im Juni ins Parlament eingebrachten Entwurf eines Selbstbestimmungsgesetzes, der es jeder Person erlauben soll, über ihr Geschlecht selbst zu bestimmen.

Für die Antragsteller*innen rund um die Juristin und Autorin Eva Engelken vom Kreisverband Mönchengladbach verletzt der Gesetzentwurf die Rechte von Frauen und trans Kindern. “Männer, die sich als Frau identifizieren, können so missbräuchlich in Schutzräume eindringen, Frauenförderungen und Ämter beanspruchen, ohne dass Frauen sich dagegen wehren können”, heißt es in der Antragsbegründung.

“Der Zutritt von Menschen mit männlichem Körper könnte religiöse Frauen ausschließen, durch Männergewalt traumatisierte Frauen in Frauenhäusern retraumatisieren und Sportlerinnen den Sieg und die Gesundheit kosten”, warnen Engelken und 24 weitere Antragsteller*innen. Bei trans Kindern und Jugendlichen sehen sie bei einer Genderselbstidentifikation gar “hohe Risiken für ihre soziale und körperliche Gesundheit”.

Guelle: queer.de

Eva Engelken beruft sich sogar auf J. K. Rowling die ihr “die Augen geöffnet” habe. Sie argumentiert dabei genau so wie die britische Schriftstellerin mit eventuellen Ängsten von Frauen, stellt trans Menschen unter den Generalverdacht des Missbrauchs und der Pädophilie, misgendert sie und empört sich dann über scharfe Kritik und spricht sich selbst vom Vorwurf der Transfeindlichkeit frei.

“Natürlich kann das Unwohlsein weggehen, sobald klar wird, dass kein Risiko besteht”, schreibt das grüne Basismitglied über trans Frauen in Frauenräumen. “Aber derartige Gefühle von Frauen pauschal als transfeindlich zu bezeichnen, ist letztlich nichts anderes als frauenfeindlich.”

Wir sagen, auch wenn der Gesetzesentwurf von Bündnis 90/Die Grünen für ein Selbstbestimmungsgesetz definitiv noch verbesserungswürdig ist, so ist er dennoch ein Fortschritt und ein sehr gutes und Hoffnung machendes Zeichen. Wir hoffen, dass Sven Lehmann und die Bundestagsfraktion der Grünen die Flinte nicht ins Korn werfen.

Das aber leider nicht genug. Eva Engelken ist leider nicht die Einzige, die aktuell sehr stark gegen uns trans Frauen spricht und uns unser Frau Sein absprechen will.

Nachdem einige alteingesessene “Mitfrauen” von Terre Des Femmes e.V. einen offenen Brief an den Bundestag gesandt hatten, in dem es vor trans-ausschließdenden, radikalen Feminismus nur so schäumt, hatte Frau Prof. Dr. Monika Barz, Mitbegründerin und Delegierte des Netzwerks LSBTTIQ Baden-Württemberg zum Landesbeirat „Für Akzeptanz und gleiche Rechte Baden-Württemberg“ in 2014, Beisitzerin im Vorstand des Landesfrauenrat Baden-Württemberg, sowie Trägerin des Bundesverdienstkreuzes am Bande, nichts Besseres zu tun, als mit einem trans-ausschließenden, radikal-feministischen Pamphlet vom 13. Juni 2020 für viel Aufregung und offenbar auch dafür zu sorgen, dass Terre Des Femmes e.V. – DER Verein für Frauenrechte – seine transfeindliche und trans ausschließende Position gegenüber transsexuellen Frauen und Mädchen noch einmal bekräftigt hat.

Dies wurde dann überdeutlich in dem offiziellen Positionspapier von Terre Des Femmes e.V. zu diesen Themen.

In all diesen Äußerungen geht es u. a. darum, Menschen aufgrund von Körpermerkmalen einem “unveränderlichen biologischen Geschlecht” zuzuordnen und trans Menschen ihr Geschlecht abzusprechen.

Einerseits stehen sie für die Rechte der Frauen in aller Welt, setzen sich für Gleichbehandlung und Selbstbestimmung ein, andererseits schließen sie davon aber dann eine ganz bestimmte Gruppe an Frauen aus, sind gegen deren Recht auf Selbstbestimmung, gegen deren Gleichbehandlung, gegen ein Verbot von Konversionstherapien bei Kindern und sprechen Mädchen oder Frauen mit einer Variante der Geschlechtsentwicklung (Transsexualität) das Frausein ab.

So etwas nennt man auch Trans-Exclusionary Radical Feminism (Trans-ausschließender radikaler Feminismus) oder einfach nur TERF.

Für Terre Des Femmes e.V. sind wir keine Frauen sondern Männer in Frauenklamotten. Sie stecken uns damit in eine Schublade mit Transvestiten, Drags, Crossdressern, Damenwäscheträgern oder Travestiekünstlern, sowie mit Vergewaltigern und Pädophilen.

Das können wir uns nicht gefallen lassen!

Die WHO hat mit dem neuen Krankheitenkatalog ICD-11 verstanden, dass Transsexualität keine mentale oder psychische Krankheit ist und Transsexualität gestrichen. Statt dessen, wurde es als “Geschlechtsinkongruenz” unter “sexuelle Gesundheit” einsortiert.

Genau so wie Intersexualität, ist Transsexualität eine Variante der Geschlechtsentwicklung, die bereits im Mutterleib während der Schwangerschaft, aufgrund von Hormonschwankungen, äußeren Einflüssen oder anderen körperlichen Problemen, entsteht. Transsexualität ist – genauso wie Intersexualität – ein körperliches, ein leibliches Problem und hat nichts mit Wollen, Wünschen oder freien Entscheidungen zu tun!

Menschen, die von Geburt an weiblich denken und fühlen, weibliche Wünsche haben, weibliche Vorstellungen haben von Beziehungen, von Liebe, vom Leben, weibliche Empfindungen und weibliche leibliche Regungen haben, diesen Menschen, die eindeutig weiblich sind, ihr weibliches Sein absprechen zu wollen, nur weil sie mal ein männliches Genital zwischen den Beinen hatten, das ist Trans-ausschließender radikaler Feminismus, das ist Transfeindlichkeit, Transhass und nichts anderes!

Frauen, die andere Frauen aufgrund eines simplen Hautanhängsels zwischen den Beinen ausschließen und ihnen ihr Frau Sein absprechen, sind TERFs, nichts anderes und diese Frauen müssen es sich dann auch gefallen lassen, dass man sie so nennt. Insbesondere dann, wenn diese betroffenen Frauen sogar bereits angeglichen sind und als Frauen auch vor dem Gesetz anerkannt sind! Denn spätestens dann ist es sogar offene Diskriminierung, die man strafrechtlich verfolgen könnte!

Klartext:

  • Keine Frau, insbesondere keine Frau mit transsexuellem Hintergrund, möchte irgendeiner anderen Frau irgendetwas streitig machen. Schon gar keinen Schutzraum wie eine Toilette! Wir sind selbst froh, wenn wir einfach in Ruhe gelassen werden!
  • Keine Frau, insbesondere keine Frau mit transsexuellem Hintergrund, macht eine Angleichung inklusive Hormonbehandlung, mehrere schwere, Körper verändernde Operationen, Vornamens- und Personenstandsänderung, nur um sich an kleine Mädchen heran machen zu können. Die Gefahr geht nicht von uns aus, sondern von Männern, die ihren Trieb nicht im Zaum haben!
  • Keine Frau, insbesondere keine Frau mit transsexuellem Hintergrund, hat auch nur irgendein Interesse daran, andere Frauen zu vergewaltigen! Die Gefahr geht nicht von uns aus, sondern von Männern, die ihren Trieb nicht im Zaum haben!
  • Mit dem Recht auf Selbstbestimmung und Gleichbehandlung nehmen wir keiner anderen Frau etwas weg! Wir haben die gleichen Rechte wie jede andere Frau auch und nur diese fordern wir ein.

Bitte bedenken:

Kein Mensch, weder Frau noch Mann, macht diese Angleichung zum Spaß, aus freien Stücken oder als Konsequenz einer Entscheidung!

Wir werden wie Dreck behandelt, wie im Zoo angestarrt, diskriminiert, geschlagen, beleidigt. Wir verlieren unsere Jobs und unsere Freunde, viele von uns verlieren sogar ihre Familie. Ehen gehen in die Brüche, Kinder wenden sich von uns ab. Wir werden in der Öffentlichkeit oder in den sozialen Medien ausgelacht und öffentlich als perverse Monster und Psychopathen angesehen. Nicht selten werden wir für pädophile Handlungen oder Vergewaltigungen verantwortlich gemacht!

Niemand macht so etwas zum Spaß oder aufgrund einer Entscheidung!

Niemand entscheidet sich mal eben dazu, die eigenen Eltern vor den Kopf zu stoßen und zu verlieren! Niemand entscheidet sich mal eben dazu, vom eigenen Kind verstoßen zu werden. Niemand entscheidet sich mal eben dafür, die eigene Familie, die geliebte Frau zu verlieren. Niemand entscheidet sich mal eben dafür, eine Ehe zu zerstören! Niemand entscheidet sich dafür, in der Öffentlichkeit angestarrt und ausgelacht zu werden! Niemand entscheidet sich mal eben dafür, den Job zu verlieren und womöglich nie wieder einen Job zu bekommen!

Auch heute noch, wird im Durchschnitt weltweit täglich ein transsexueller Mensch aufgrund seiner Transsexualität brutal gefoltert und ermordet!

Auch heute noch bringen sich fast 20% aller transsexuellen Menschen um (Suizid) weil sie mit dem Druck, der Diskriminierung und den Anfeindungen nicht klar kommen!

Solch ein Verhalten ist menschenfeindlich und verachtend gegenüber geschlechtsvariante Personen. “Transphobie” ist hierfür das falsche Wort. Hierbei geht es klar um Volksverhetzung. Es wird so dargestellt, als wären wir Männer, welche schwerst gestört in ihrer “Geschlechtsidentität” seien.

Als Peerberaterin sehe ich regelmäßig die Scham, die Schmach und das körperliche und psychische Leiden von hilfesuchenden Personen. Da wird über angebliche Gefahren einer frühen Transition fabuliert und gefordert, dass wir uns geflissentlich begutachten lassen sollen – wie Schwerstverbrecher, mit zwei Gutachten bei der Vornamens- und Personenstandsänderungen. Es wird die Angst verbreitet, wir könnten das nur machen wollen, weil wir in persönliche Schutzräume von Frauen eindringen wollen. Der nächste Witz ist, dass diese Hetzschrift jegliche empirische Vorgehensweise vermissen lässt.

Diesem Hasspamphlet ist sachlich und entschieden entgegenzutreten.

Gez. Christin Löhner
Vorsitzende VDGE e.V.

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