Zusammenarbeit und Kooperationen 1
13. Januar 2020 Von Christin Löhner

Zusammenarbeit und Kooperationen

Folgendes wurde uns auf Facebook im Zusammenhang mit unserer Namensänderung vorgeworfen:

…Jeder Ansatz anderen zu Helfen ist Lobenswert! Doch Polarisieren in der heutigen Zeit, bei Minderheiten, nicht gut dafür ehrliche Lösungsansätze bringen was die Ungleichheiten beheben könnten wären bei weitem besser! Es zählte noch nie der Name eines Vereins sondern die Ergebnisse in Zusammenarbeit mit vielen anderen SHG, was ja hier nicht gegeben ist, man schaue Diskussionen mit anderen Öffentlich was schlicht zeigt die Ziele sind unterschiedlich! ….

Mal abgesehen, von der furchtbaren Rechtschreibung, möchte ich, Christin Löhner, hier einmal dazu Stellung nehmen.

Thema Polarisieren

Polarisieren in der heutigen Zeit, ist wichtiger denn je! Denn nur so können wir uns bemerkbar machen, sichtbar sein und für unsere Rechte einstehen!

Wir müssen uns los sagen von den anderen Buchstaben der LSBTTIQAPP* Community, die keine ist! Wir müssen hervortreten aus diesem Schatten hinter den Schwulen und Lesben und wir müssen als eigenständige, eigene Community geschlossen und gemeinsam auftreten und uns stark machen!

Wir müssen aus diesem Beratungsmonopol diverser LSB Communities heraus treten und endlich selbst für uns einstehen und eigene Beratungsangebote etablieren.

Der Name eines Vereins

Der Name eines Vereins oder einer Vereinigung ist signifikant mitverantwortlich für den Erfolg der Arbeit des Vereins.

Eine “Trans SHG Hegau” ist halt nun mal vom Namen her limitiert auf einen recht kleinen, regionalen Raum, nämlich den Hegau (Radolfzell, Singen, Tuttlingen, Stockach).

Ebenfalls waren wir vom Namen her limitiert auf Selbsthilfegruppen, obwohl wir inzwischen so viel mehr sind.

Und dieses vermaledeite Kürzel “Trans*” ist einfach nur falsch, aus bekannten Gründen.

Hingegen der neue Name “Vereinigung von Menschen mit Variante der Geschlechtsentwicklung”, unterliegt nur einer Limitierung: Nämlich alle Menschen mit “unserem Problem”.

Auch die Kurzform “VDGE” ist einfach prädestiniert für etwas Großes, Neues. Und genau das haben wir in 2020 auch vor, etwas Großes, noch nie Dagewesenes.

Zusammenarbeit mit anderen SHGs

Wie die Person, von der das obige Zitat stammt, darauf kommt, dass wir nicht mit anderen SHGs oder Vereinigungen zusammenarbeiten, ist mir schleierhaft. Vermutlich durch meine Kritik an der SK Welcomehome Transgender Stiftung und der Gala am 30. November 2019.

Das Gegenteil ist der Fall! Und spätestens an unserer Tagung im letzten Drittel des Jahres 2020 wird das mehr als deutlich werden.

Denn diese Tagung wird die erste Tagung sein, die zum Einen öffentlich sein wird, bei der zum Zweiten, diese ganzen Begriffe über die in den sozialen Medien Streitigkeiten herrschen, keine Gültigkeit mehr haben werden und bei der zum Dritten, alle möglichen bekannten Namen aus der gesamten Community, völlig ungeachtet, ob sonst aktiv in der dgti e.V., dem BVT* oder von Atme e.V., zusammenarbeiten werden und gemeinsam an einem Strang ziehen werden.

Außerdem arbeiten wir, die VDGE e.V. ohnehin schon zusammen mit verschiedenen Vereinigungen, Vereinen und Customer Health Networks, die die evidenzbasierte Gesundheitsversorgung vorantreiben und echte Hilfe an der Basis leisten.

Wir stehen dafür, unsere Community endlich wieder zu einen und die ganzen Streitigkeiten zur Seite zu legen.

Liebe Grüße
Christin Löhner

1. Vorsitzende der VDGE e.V.

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